Kästners Komödien-Klassiker: „Drei Männer im Schnee“

Mit dem Titel „Das lebenslängliche Kind“ veröffentlichte Erich Kästner 1934 unter dem Pseudonym Robert Neuner die Geschichte der „Drei Männer im Schnee“.

Drei Männer im Schnee

Der Schriftsteller, Publizist, Drehbuchautor und Kabarettdichter war zu dem Zeitpunkt bei den Nazis in Deutschland schon in Ungnade gefallen. 1955 gab es die „Drei Männer im Schnee“ in Österreich als Film, 1974 nahm sich in Deutschland Regisseur Alfred Vohrer der Verwechslungskomodie an. Der Kulturring präsentiert die Erfolgskomödie in der Inszenierung des Nordtour Theaters Elsmhorn am 

Sonntag, 9. Februar 2020
um 18 Uhr
in der Stadthalle Lübbecke.  

Dieses Kästner-Stück über Schein und Sein, die Oberflächlichkeit der Menschen und ihre Fähigkeit oder Unfähigkeit, den inneren Wert ihrer Mitmenschen zu erkennen, ist gleichzeitig ein warmherziges Stück über die wunderbare Freundschaft zwischen höchst unterschiedlichen Männern. 

Die Handlung 

Geheimrat Eduard Tobler, ein exzentrischer Millionär, will die Menschen studieren und nimmt unter falschem Namen an einem Preisausschreiben seines Konzerns teil und gewinnt den zweiten Preis: Zehn Tage in einem Luxushotel in den Alpen. Als armer Schlucker Schlüter fährt Tobler dorthin, begleitet von seinem langjährigen Diener Johann. Der mimt einen reichen Reeder. Tobler hingegen freundet sich mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der im Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hat, an.

Hagedorn wird vom Hotelpersonal irrtümlicherweise für einen Millionär gehalten und entsprechend verwöhnt, während Schlüter in der Dachkammer landet. Hilde, Toblers Tochter, die voller Sorge über das Treiben ihres Vaters ist, mischt sich in das Geschehen ein. Sie reist samt Haushälterin nach und sorgt ihrerseits für handfeste Verwirrung im Grandhotel.
Fotos: Fotograf Peter Bocklage

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